22 – Das Bild und das Bildhafte im Fremdsprachenunterricht

Gilberte Dietzel – Ehem. Waldorflehrerin für Französisch, Dozentin am Lehrerseminar für Waldorfpädagogik Frankfurt am Main, Landesfachberaterin bei der LAG Hessen

„Alles ins Bild verwandeln“ – dazu fordert Rudolf Steiner (GA 302a, S. 90) für den Unterricht auf. Etwas später führt er aus: „In den Sprachen zum Beispiel wird es nicht so schwierig sein, die Dinge ins Bild zu bringen, wenn man überhaupt einen gewissen Wert darauf legt, das Bildhafte der Sprache im Unterricht zu berücksichtigen.“ (GA 302a, S. 91). Doch was meint Steiner eigentlich mit „Bild“, mit „Bildhaft“? Und was bedeutet dieser Gedanke konkret – für den Grammatikunterricht, für die Arbeit mit Texten, für den Fremdsprachenunterricht insgesamt? Mit diesen Fragen wollen wir uns nun näher befassen – mit Beispielen aus dem Französischunterricht der Mittel- und Oberstufe.

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