8 – Beziehung(s)-Kunst – Gewaltprävention durch Beziehung, Bewusstheit und Beweglichkeit

Dirk Heib – Klassen- und Fachlehrer an Waldorfschulen (Masterarbeit über Gewaltprävention an Waldorfschulen)

Prävention von Gewalt fängt nicht erst beim Anwenden besonderer Methoden an, sondern schon bei der Ausgestaltung des atmosphärischen Raumes, in dem Kinder und Jugendliche sich als wirksam, sicher und wahrgenommen erleben können. Wie kann ich als Lehrkraft Räume gestalten, in denen sich SchülerInnen sicher, gesehen und verbunden fühlen – und in denen Gewalt gar nicht erst Wurzeln schlägt? Schule ist in einer Zeit des gesellschaftlichen Wandels ein zentraler Ort für die Erfahrung von Beziehung, Verantwortung und Selbstwirksamkeit geworden. Die Waldorfpädagogik bringt hierfür besondere Voraussetzungen mit: Sie versteht Erziehung als künstlerischen Prozess und hat präventive und spezifisch in der Waldorfpädagogik verankerte Maßnahmen gegen Gewalt. Im Workshop betrachten wir die Rolle von uns LehrerInnen und wollen u.a. künstlerische Übungen und pädagogische Reflexion zum Thema Bewegung und Sprache machen und damit die Selbst- und Fremdwahrnehmung fördern um ein Bewusstsein zu schulen, damit Gewalt (auch in Ansätzen) entlarvt werden kann. Gruppenarbeit und Erfahrungsaustausch, sowie Kurzreferate ergänzen die Arbeit am Thema. Der Workshop lädt ein, eigene Erfahrungen einzubringen und mit neuen Impulsen gestärkt in den Schulalltag zurückzukehren

Buchung

Buchungen sind geschlossen

Nach oben scrollen